11.6.2007: Sondierungsgespräche für Nordkirche haben begonnen
Lübeck (nek). Nachdem die Kirchenleitungen der drei Landeskirchen – Nordelbische Kirche, Mecklenburgische Kirche und Pommersche Kirche – durch jeweils eigene Beschlüsse offiziell den Weg für Sondierungsgespräche zu einer möglichen Fusion freigemacht hatten, trafen sich Vertreter der drei Kirchen am Dienstag zu ihrer ersten Sitzung in Lübeck.
Diese von den Landeskirchen eingesetzte Steuerungsgruppe wird geleitet von der Lübecker Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter. Von Seiten der beiden anderen Landeskirchen nahmen u. a. deren Bischöfe Hermann Beste und Dr. Hans-Jürgen Abromeit teil.
Die Steuerungsgruppe hat die Aufgabe, für die Herbstsynoden der drei Landeskirchen eine gleichlautende Beschlussvorlage zu erarbeiten und den Zeitplan zur Bildung einer gemeinsamen evangelischen Kirche im Norden aufzuzeigen.
Bischöfin Wartenberg-Potter bewertete die Arbeitsatmosphäre der Steuerungsgruppe als ein konzentriertes und konstruktives Miteinander. „Der gemeinsame Weg ist beschritten. Ich bin zuversichtlich, dass die Synoden und Gemeinden einen überzeugenden Vorschlag mit der Version einer lebendigen und einladenden Kirche im Norden vorgelegt bekommen,“ sagte die Bischöfin.
Die Beratungen der Steuerungsgruppe werden in dichter Terminfolge bis zum Herbst fortgesetzt.
Für Mecklenburg nehmen Landesbischof Hermann Beste, der Präses der Landessynode Hans-Joachim Seel, Oberkirchenrat Rainer Rausch und der Synodale Dr. Stefan Mahlburg teil.
Für Pommern nehmen Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit, Präses Dr. Rainer Dally, Konsistorialpräsident Peter von Loeper und der Greifswalder Superintendent Ulrich Tetzlaff teil.
Für Nordelbien nimmt die Lübecker Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter, der Präsident der Nordelbischen Synode Hans-Peter Strenge, der Angelner Propst Gerhard Ulrich und Oberkirchenrätin Heide Emse teil.
Die Geschäftsführung hat der Referent der nordelbischen Kirchenleitung, Heiko Naß.



