Dialog mit konfessionslosen Menschen

- Landesbischof Dr. Andreas von Maltzahn, Bischof Gerhard Ulrich, Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit sowie Margit Semmler und OKR Dr. Jürgen Danielowski. Fotos: Neumann

- Die drei unterzeichneten Verträge
Eine „ Arbeitsstelle Kirche im Dialog“ soll 2011 ihre Arbeit in der Hansestadt Rostock aufnehmen. Damit starten die drei evangelischen Kirchen im Norden bereits vor ihrer geplanten Fusion ein gemeinsames Projekt. Dies wurde von der Gemeinsamen Kirchenleitung am 18. September 2010 in Ludwigslust beschlossen. Die entsprechende Vereinbarung wurde am 19. Januar in Lübeck unterzeichnet.
Für die Arbeitsstelle in Rostock, die durch ein Büro in Hamburg ergänzt wird, sind drei Referenten aus den Berufsfeldern Theologie, Soziologie und Sozialwissenschaft bzw. Kulturwissenschaft vorgesehen. Zudem soll eine Teilzeitkraft die Verwaltung unterstützen. Aufgabe des Teams wird sein, „mit unterschiedlichen Partnern an verschiedenen Orten in exemplarischen Projekten“ zusammen zu arbeiten“, heißt es in der Konzeption. Dazu zählen eigene und unterstützte Projekte mit Konfessionslosen bzw. Kirchendistanzierten - auch jenseits kirchlicher Handlungsfelder und Angebote zur Aus-, Fort- und Weiterbildung für Mitarbeitende der Kirche. Die Arbeitsstelle soll die Beobachtungen und Ergebnisse ihrer Gespräche und Begegnungen reflektieren. Man verspricht sich auch eine Antwort auf die Frage, „wie die Kirche in dem Dialog aus einer suchenden Kirche zu einem gesuchten Ort der Begegnung des Evangeliums werden kann“ und wie neue Kommunikationsformen des christlichen Glaubens entwickelt werden können.
Wortlaut der Vereinbarung und der Konzeption (130 KB)
18.09.2010: Kirchen im Norden richten Arbeitsstelle in Rostock ein
21.01.2011: Arbeitsstelle „Kirche im Dialog“ kann im Sommer 2011 starten
01.09.2011: Evangelische Kirchen im Norden richten Arbeitsstelle in Rostock und Hamburg ein



