Kieler Oberbürgermeisterin und Propst begrüßen "Nordkirchen"-Vertrag
Kiel (epd). Kiels Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz (CDU) und der Kieler Propst Thomas Lienau-Becker haben die Standortwahl im "Nordkirchen"-Vertrag begrüßt.
"Die Entscheidung der drei Kirchenleitungen, den Hauptsitz des neuen Landeskirchenamts der Nordkirche in Kiel anzusiedeln, ist für die Stadt und den Kirchenkreis eine höchst erfreuliche Nachricht", sagten sie am Freitag.
"Ich habe zu jeder Zeit deutlich gemacht, dass Kiel sich als Sitz des Kirchenamtes bewährt hat und bereit ist, diese Verantwortung auch in der Zukunft und im Verbund einer Nordkirche erfolgreich weiter zu tragen", betonte die Oberbürgermeisterin. Nach den Worten von Lienau-Becker "ist es ein gutes Zeichen von Besonnenheit, wenn die Vereinigung der drei Landeskirchen nicht mit einem kostspieligen Umzug beginnt".
Die drei evangelischen Kirchen von Nordelbien, Mecklenburg und Pommern hatten am Donnerstagabend den Vertrag für die Kirchenfusion unterschrieben. Er wird den Synoden (Kirchenparlamenten) Ende März zur Ratifizierung vorgelegt. Einer der bisherigen Hauptstreitpunkte war die Standortwahl für das gemeinsame Kirchenamt, das in Lübeck angesiedelt werden sollte. Im nordelbischen Kirchenamt in Kiel sind rund 160 Angestellte und Kirchenbeamte beschäftigt. Ihre Arbeitsplätze wären in die Hansestadt verlegt worden, wogegen es Proteste gab. (7.2.2009)



