Mecklenburgische Landessynode stimmt Fusionsvertrag zu
Plau am See (rn). Die mecklenburgische Landessynode stimmte als erste Synode ab, hielt aber das Ergebnis noch zurück bis auch die beiden anderen Synoden abgestimmt hatten. Schließlich gab es ein knappes Ergebnis mit 39 Ja- und 17 Nein-Stimmen. Aber damit war die höchste Hürde in den drei Landessynoden erreicht, mußten doch in Mecklenburg 2/3 der verfassungsmäßigen Mitglieder zustimmen – und das sind 38.
Der Mecklenburgische Bischof Dr. Andreas von Maltzahn sagte dem epd nach der Entscheidung, nun gebe es Klarheit für den weiteren Weg der mecklenburgischen Landeskirche. „Wir haben noch fast drei Jahre bis zur gemeinsamen Kirche und brauchen die Zeit, um einander besser kennenzulernen“, sagte der Landesbischof der Schweriner Volkszeitung. Wichtig sei aber, auch die Gegner der Fusion auf den gemeinsamen Weg mitzunehmen. „Wir möchten die Menschen einladen, in die gemeinsame Verfassung einzubringen, was ihnen wichtig ist.“
Synodalpräses Heiner Möhring kommentierte das Ergebnis mit den Worten: „Die Entscheidung der drei Synoden ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Kirche im Norden. Wir können nun in Ruhe an die Ausarbeitung der Verfassung gehen. Dabei wünsche ich mir, dass wir diesen Weg auch mit denen gehen können, die dem Fusionsvertrag jetzt aus unterschiedlichen Gründen nicht haben zustimmen können. Es ist mir wichtig, dass wir zusammenbleiben und gemeinsam überlegen, wie wir das Evangelium von Jesus Christus am besten zu den Menschen bringen können. Im Vertrauen auf Gott möchten wir auch Vertrauen untereinander und zueinander haben. (28.3.2009)



