Bischof Dr. Knuth: Keine Informationslücken
Kiel (nr). Der Vorsitzende der Kirchenleitung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, Dr. Hans Christian Knuth, hat die in Zeitungsberichten geäußerten Vorwürfe aus Kirchenkreisen über mangelnde Informationen im Rahmen einer angestrebten Fusion mit den Landeskirchen in Mecklenburg-Vorpommern zurückgewiesen.
Kritische Rückfragen seien zwar verständlich, die Fragen und Daten aber seit langem bekannt. „Schon in der November-Synode der Nordelbischen Kirche ist der zu erwartende Kostenrahmen dargelegt worden und somit auch eine Grundlage für das deutlich mehrheitliche Votum zu Fusionsverhandlungen gewesen.“ Es bleibe bei dem Richtwert, dass die Kirchenkreise mit 5 % ihres Budgets an der Finanzierung der Fusion beteiligt würden.
Knuth machte noch einmal deutlich, dass es auf dem Weg zu einer gemeinsamen Kirche im Norden überwältigende synodale Mehrheiten gegeben habe. „Die Solidarität mit unseren Partnerkirchen in Mecklenburg-Vorpommern hat einen höheren Rang als unsere eigenen Bedenken“, so der Bischof weiter. (19.4.2008)



