Gemeinde der Woche: Kröslin (Pommern)

Heute stellen wir Ihnen die Kirchengemeinde Kröslin vor. Sie liegt am Peenestrom, also dem Gewässer, das zwischen Festland und der Insel Usedom liegt. Unweit der Kirche liegt ein großer Segelhafen. Zur Kirchengemeinde gehören auch zwei kleine Osteeinseln. Siehe auch: Kröslin

 

Ostergottesdienst
Kirche Kröslin
Fischerteppich Altarbereich
Taufe an Himmelfahrt
Taufstein

Was kennzeichnet unsere Gemeinde?

Viele sagen: Wir sind noch eine heile Gemeinde! Und meinen damit: Hier ist man noch immer fast volkskirchlich - allerdings mit pommerschem Gemüt. Zu Festen und hohen Feiertagen lassen sich viele locken, aber in den "normalen" Gottesdiensten sind wir dann doch recht wenige.

Um den einzigen Kirchturm der Gemeinde versammeln sich sieben Dörfer mit knapp 1000 Gemeindegliedern, von denen sich etliche mit ihren Gaben engagieren.

Dadurch, dass sich im größten und in der Mitte liegenden Dorf Kröslin noch immer eine Grundschule und ein Kindergarten befindet, haben wir die Chance gesehen und beim Schopfe gepackt eine lebendige Kinderarbeit aufzubauen, die vielen Eltern wieder Berührungspunkte mit der Kirche und dem christlichen Glauben schafft.

 

Was wünschen wir uns für die gemeinsame Kirche?

Dass möglichst alles Gute so bleibt wie es ist, wir weiterhin sehr selbstbestimmt unsere Gemeinde leiten können, sich die finanzielle Ausstattung verbessert und dass wir diesem Geschenk mit einem Gegengeschenk antworten können. Damit meinen wir, dass wir uns auf finanzielle Hilfen von den "Reichen" freuen, aber im Gegenzug auch denken, etwas zu verschenken zu haben. Nämlich die Erfahrung, mit wenig "Personal" Großes zu bewegen, mit der Konfessionslosigkeit unserer Mitmenschen nicht nur umzugehen, sondern sie auch zu hinterfragen, sie in unsere Arbeit einzubinden.

Wenn wir denn nun endlich zu klaren Entscheidungen gekommen sind, hoffen wir und wünschen wir es uns, dass unsere Kirche endlich alle Kraft wieder frei hat, sich um den Glauben der Menschen und um Gottes Wort an uns zu kümmern.

 

Welche Befürchtungen haben wir?

Sicher die, die alle haben: Dass in einer großen Einheit das Persönliche und Kleine verloren gehen kann und dass der Schreibtisch des Pfarramtes noch voller wird.

 

Was wird sich durch eine Nordkirche bei uns ändern?

Unsere Partnergemeinde in Sörup wird unsere Schwester! Das bringt hoffentlich noch mehr Nähe mit sich.

 

Wie soll die neue Kirche heißen?

"Kirche im Norden" klingt schon gut. "Kirche am Meer" verschweigt die doch auch da seienden tristen, platten Gegenden weitab vom Meer, die eher in den Mittelpunkt unseres Blickes gehören, als an den Rand.