29.9.2007: Auch Nordelbische Synode stimmt für Sondierungsgespräche
Rendsburg (nr). Die Sondierungsgespräche zu einer möglichen Fusion der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (NEK), der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs (ELLM) und der Pommerschen Evangelischen Kirche (PEK) sind jetzt auch durch die Nordelbische Synode legitimiert.
Die Synodalen gaben am Samtagvormittag in Rendsburg einmütig ihr Ja zu den bereits von der Kirchenleitung begonnenen Kontakten, nachdem die Synoden in Züssow (Pommern) und Plau am See (Mecklenburg) schon vor einigen Monaten Gesprächen zugestimmt hatten. Während der Diskussion im Plenum waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen aus Mecklenburg-Vorpommern anwesend.
Der Präsident der Nordelbischen Synode, Hans-Peter Strenge, würdigte die mit großer Mehrheit gefallene Entscheidung als ein deutliches Zeichen der Verbundenheit und wünschte den Gesprächen einen erfolgreichen Verlauf. Die große Einmütigkeit der nordelbischen Synodalen für den Weg zur Nordkirche zeigt, dass unsere Kirchenleitung auf dem richtigen Weg war und ist. Die Aufbruchstimmung wirkt ansteckend, die Äußerungen unserer Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern ermutigend.“
Die Kirchenleitungen der drei Kirchen im Norden hatten Anfang September gemeinsam formulierte Leitsätze“ in einem Papier veröffentlicht und darin unter anderem Gedanken zur gemeinsamen Kultur und zu den Zukunftschancen geäußert.
Die Synoden werden auf ihren jeweiligen Tagungen im November eine Vorlage zur Aufnahme von Fusionsgesprächen beraten und abstimmen.



