Nordelbien: Synodale stimmen in zweiter Lesung mit großer Mehrheit für Fusion

 

Rendsburg/Nordelbien (nr). Die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Synode hat heute (Sonnabend) mit großer Mehrheit dem Vertrag zur Fusion mit der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und der Pommerschen Evangelischen Kirche zugestimmt. Von den 128 Synodalen stimmten 102 für den Zusammenschluss und 26 dagegen. Damit wurde die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit deutlich übertroffen.

 

Der Vorsitzende der Kirchenleitung, Bischof Gerhard Ulrich, zeigte sich in einer ersten Reaktion hocherfreut über die Zustimmung aus Nordelbien. Der 2007 von der Synode eingeschlagene Weg zur Fusion sei jetzt durch diese breite Mehrheit „gefestigt“.

 

Nachdem auch in den Synoden in Mecklenburg und Pommern jeweils eine Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht wurden, tritt nunmehr 2010 eine Verfassung gebende Synode zusammen. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland soll dann zum 1. Januar 2012 gegründet werden. (28.3.2009)

 

Hinweis:

Beschlüsse der NEK-Synode zur Nordkirche