Nordelbien schlägt Kanzeltausch am 8. November 2009 vor

 

Kiel (rn). Die Bischöfe Nordelbiens, Maria Jepsen und Gerhard Ulrich, sowie Synodenpräsident Hans-Peter Strenge haben in einem Brief an Gemeinden, Dienste und Werke Nordelbiens einen Kanzeltausch zwischen Gemeinden von Ost und West am 8. November 2009 vorgeschlagen.

 

In dem Schreiben heißt es im Hinblick auf den Fusionsvertrag: „Im zwanzigsten Jahr nach der Wende wird nun der Versuch unternommen, gemeinsam einen Weg zu beschreiten, der auf das Ziel einer Kirchenfusion im Jahr 2012 hinführen soll. Damit wollen wir erreichen, die Botschaft des Evangeliums in allen Teilen des Nordens mit gleicher Kraft weiter zu geben, unüberhörbar in Wort und Tat, miteinander und nicht jeder für sich.“

 

Daher solle das Jahr 2010 ein „Jahr der Begegnung“ der drei Fusionspartnerkirchen werden, „denn die Bildung einer Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland ist nicht nur eine Strukturfrage. Wir haben die Aufgabe und Hoffnung, dass diese Kirche eine reiche Kirche wird – reich an geistlichen Gaben, bereichert durch die Lebens- und Glaubensgeschichten – auch in den Zeiten der Trennung, der Partnerschaften und der Kooperationen.“

 

Siehe auch: Wortlaut (130 KB)