Geteilte Reaktionen auf Nordkirchen-Vorschlag

 

Schwerin/Greifswald (epd). Die Einladung der nordelbischen Kirche an Mecklenburg und Pommern zu Sondierungsgesprächen über eine "Nordkirche" ist auf ein geteiltes Echo gestoßen. Während die Initiative in Pommern begrüßt wurde, reagierte Mecklenburg eher zurückhaltend.

 

Der scheidende Schweriner Landesbischof Hermann Beste bekräftigte gegenüber epd seine bereits früher geäußerte Ansicht, dass er persönlich einer "Nordkirche" zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Chance gebe. Solch ein Zusammenschluss könne nicht in kurzer Zeit erreicht werden. Zudem müsse sich die pommersche Kirche erst einmal über ihren eigenen Weg klar werden. Die Mecklenburger bedankten sich aber für die nordelbische Initiative. Die Kirchenleitung werde am 10. März darüber beraten.

Copyright - epd