Gemeinde der Woche: St. Lorenz in Lübeck-Travemünde
Was kennzeichnet unsere Gemeinde?
Wir sind eine große Kirchengemeinde mit einer sehr schönen, historisch bedeutsamen Kirche, mit einem vielfältigen gottesdienstlichen und kirchenmusikalischen und gemeindepädagogischen Programm. Wir sind eine Gemeinde im Kirchenkreis Lübeck, im Spannungsfeld zwischen dem Stadtgebiet Lübecks und der Tourismusregion und wir intensiveren zur Zeit unsere Ausrichtung auf den Bereich des Tourismus (Entwicklung einer Urlauberkirche), haben ein breites Jugendprogramm (eigenes Jugendhaus), eine Altentagesstätte für den großen Bereich der Senioren in Travemünde und intensive religionspädagogische Begleitung der Kindertagesstätten des Ortes. Unsere Lage an der ehemaligen Grenze zur DDR und damit zu Mecklenburg macht die Entwicklung zu einer Nordkirche für uns besonders interessant.
Was wünschen wir uns für die gemeinsame Kirche?
Dass eine Aufbruchstimmung spürbar wird und eine gemeinsame Identität entstehen kann, die sich auszeichnet durch gemeinsame Ziele und Hoffnungen.
Welche Befürchtungen haben wir?
Strukturfragen könnten zu lange die Gespräche dominieren und von der Frage ablenken, was die eigentliche Aufgabe der Kirche in der Gesellschaft ist.
Was wird sich durch eine Nordkirche bei uns ändern?
Wir werden lernen Kirche in neuen Kontexten wahrzunehmen, die Horizonte werden noch weiter werden, ein stärkeres Selbstbewußtsein wird sich entwickeln. Die direkte Nachbarschaft zu Mecklenburg bietet die Möglichkeit überkommene Grenzen zu überwinden.
Wie soll die neue Kirche heißen?
"Evangelische Kirche in den nördlichen Ländern" (EKNL), oder "Nord-Ostsee-Kirche"? Vielleicht wird man historische Zusammenhänge rekonstruieren müssen, um einen Namen zu finden, der die gewachsenen Traditionen, den Bekenntnisstand und regionale Besonderheiten darstellen kann.






