Tarifrecht für die "Nordkirche" gefordert

 

Kiel (epd). Vertreter von Gewerkschaften und Mitarbeitervertretungen aus den Landeskirchen Nordelbien, Mecklenburg und Pommern haben ein Tarifrecht für die geplante "Nordkirche" gefordert. Ziel müsse sein, dass arbeitsrechtliche Fragen künftig zwischen Gewerkschaften und dem kirchlichen Arbeitgeberverband verhandelt werden, heißt es in der Presseerklärung von Vertretern aller drei Landeskirchen am Donnerstag.

 

Die Arbeitsrechtsetzung in den drei Landeskirchen ist derzeit unterschiedlich. So gibt es in Mecklenburg und Pommern den "Dritten Weg", bei dem Vertreter aus den Mitarbeitervertretungen das Arbeitsrecht gestalten. In Nordelbien gilt wie in der Wirtschaft Tarifrecht, bei dem Gewerkschaften mit dem Arbeitgeberverband verhandeln. (13.03.2008)

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